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ClickUp für Produktion und Industrie

ClickUp für Produktion und Industrie

Zwischen Auftragseingang, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Versand liegen viele Übergaben. Wir bilden diese Kette in ClickUp ab, damit jeder sieht, wo ein Auftrag steht, ohne nachfragen zu müssen.

Automatisierte Roboterarme in einer Fabrikhalle

Bild: Simon Kadula auf Unsplash

Ausgangslage

Der Auftrag ist im Haus. Wo genau, weiß niemand.

In produzierenden Unternehmen läuft die Auftragsabwicklung selten in einem System. Das ERP kennt den Auftrag, die Arbeitsvorbereitung führt eine eigene Liste, die Fertigung arbeitet mit Laufkarten, der Vertrieb fragt per E-Mail nach dem Stand.

Das funktioniert, solange die Stückzahlen überschaubar sind. Mit wachsender Auftragslage wird der Abgleich zwischen den Inseln zum eigentlichen Engpass. Die Arbeit steckt nicht in der Fertigung, sondern in der Abstimmung darüber.

Statusabfragen kosten Zeit
Der Vertrieb ruft in der Arbeitsvorbereitung an, die fragt in der Fertigung nach. Drei Personen sind beschäftigt, um eine Frage zu beantworten.
Übergaben ohne Quittung
Zwischen Konstruktion, Einkauf und Fertigung gibt es keinen dokumentierten Übergabepunkt. Wenn etwas liegen bleibt, merkt es niemand.
Kennzahlen aus Excel
Durchlaufzeiten und Termintreue werden monatlich von Hand zusammengetragen, mit Zahlen, die schon beim Erstellen veraltet sind.

Beispielszenarien

So kann ClickUp bei Produktion und Industrie aussehen

Drei typische Ausschnitte aus der Auftragsabwicklung, wie sie sich in ClickUp abbilden lassen.

Hinweis: Die folgenden Szenarien sind konstruierte Beispiele zur Veranschaulichung, keine Berichte über konkrete Kundenprojekte. Über echte Projekte sprechen wir gern im Erstgespräch, dort können wir auch Details nennen, die hier nichts zu suchen haben.

  1. Auftragsdurchlauf sichtbar machen

    Ausgangslage
    Ein Fertigungsauftrag durchläuft Arbeitsvorbereitung, Materialbereitstellung, Fertigung, Qualitätsprüfung und Versand. Jede Station führt ihre eigene Liste.
    Was ClickUp übernimmt
    Der Auftrag wird einmal als Vorgang angelegt und wandert durch definierte Status. Jede Station sieht nur ihre offenen Vorgänge, die Leitung sieht die gesamte Kette. Übergaben lösen automatisch eine Benachrichtigung an die nächste Station aus.
    Was sich dadurch ändert
    Statusabfragen entfallen, weil der Stand jederzeit sichtbar ist. Liegenbleiber fallen auf, weil ein Vorgang zu lange in einem Status verharrt.
  2. Reklamationen strukturiert bearbeiten

    Ausgangslage
    Reklamationen kommen per E-Mail und Telefon herein und werden von wechselnden Personen bearbeitet. Eine Auswertung nach Ursachen existiert nicht.
    Was ClickUp übernimmt
    Ein Formular erzeugt aus jeder Reklamation einen Vorgang mit Pflichtfeldern für Charge, Fehlerbild und Kunde. Die Bearbeitung folgt einem festen Ablauf mit Verantwortlichen je Schritt.
    Was sich dadurch ändert
    Nichts geht verloren, und nach einem halben Jahr liegen auswertbare Daten vor: Welche Fehlerbilder häufen sich, bei welchen Chargen, in welcher Schicht.
  3. Instandhaltung planbar machen

    Ausgangslage
    Wartungen werden nach Erfahrung terminiert, Störmeldungen laufen über Zuruf an die Instandhaltung.
    Was ClickUp übernimmt
    Wiederkehrende Wartungen werden als wiederholende Vorgänge angelegt und erscheinen automatisch. Störmeldungen kommen über ein Formular herein und werden nach Dringlichkeit priorisiert.
    Was sich dadurch ändert
    Geplante und ungeplante Instandhaltung stehen im selben System. Die Instandhaltung kann belegen, wie viel Kapazität in Störungen fließt.

Auf einen Blick

ClickUp für Produktion und Industrie in Kürze

Ersetzt ClickUp unser ERP?
Nein. Das ERP bleibt führend für Stammdaten, Stücklisten und Abrechnung. ClickUp bildet die Abstimmung und die Vorgangssteuerung ab, die im ERP fehlt oder zu starr ist.
Funktioniert das auch in der Fertigung ohne Bildschirmarbeitsplatz?
Ja, über Tablets an den Stationen oder die mobile App. Der Umfang, den eine Station sieht, lässt sich auf das Nötige reduzieren.
Wie lange dauert die Einführung in einem Produktionsbetrieb?
Typisch sind 4 bis 6 Wochen für die Kernprozesse. Wir empfehlen, mit einem Prozess zu starten und ihn stabil zu bekommen, bevor der nächste folgt.
Was kostet das?
Eine Implementierung startet bei 3.000 EUR netto. Der genaue Preis ergibt sich aus Anzahl und Komplexität der abgebildeten Prozesse.
Lässt sich ClickUp an unser ERP anbinden?
In vielen Fällen ja, über die ClickUp API oder über Make. Wir prüfen vorher, welche Datenflüsse sich tatsächlich rechnen.

Häufige Fragen

Fragen aus Produktion und Industrie

Unsere Mitarbeitenden in der Fertigung sind keine Software-Menschen. Klappt das?

Das ist der häufigste Einwand und er ist berechtigt. Deshalb reduzieren wir den Umfang je Rolle radikal: Wer an der Maschine steht, sieht eine Liste mit den eigenen Vorgängen und zwei Schaltflächen, nicht die volle Oberfläche. Akzeptanz entsteht über Einfachheit, nicht über Schulungsdauer.

Wir haben schon ein MES. Brauchen wir dann noch ClickUp?

Wenn Ihr MES die Abstimmung zwischen den Abteilungen abbildet, eher nicht. In der Praxis deckt ein MES die Fertigung ab, während Konstruktion, Einkauf, Vertrieb und Qualitätswesen außerhalb arbeiten. Genau diese Lücke füllt ClickUp.

Können wir mit einem Bereich anfangen?

Wir empfehlen es sogar. Ein Bereich, ein Prozess, sauber umgesetzt und im Alltag bewährt. Danach ist die Übertragung auf weitere Bereiche deutlich schneller.

Wie gehen Sie mit Schichtbetrieb um?

Vorgänge und Zuständigkeiten werden schichtübergreifend abgebildet, mit klaren Übergabepunkten. Wer die Schicht übernimmt, sieht, was offen ist, ohne Übergabeprotokoll auf Papier.

Reden wir über Ihre Auftragsabwicklung

Im kostenfreien Erstgespräch schauen wir uns an, wo in Ihrer Kette die Abstimmung hakt. Danach wissen Sie, ob ClickUp der richtige Hebel ist.